Software-Engineering
Mit einer Event-Handling-Architektur können Ereignisse flexibel und dennoch einfach an beliebige (man verzeihe mir hier meine Ungenauigkeit) Stellen in der Anwendung verteilt und dort ausgewertet werden. Was genau ein Event ist hängt stark von der Definition im jeweiligen Kontext ab: es können Ereignisse sein, die zu einer Handlung führen (“das Telefon klingelt”), es können Fehler sein (“Teller ist runtergefallen”) oder [...]weiterlesen
Inversion of Control (IoC) ist ein Architekturpattern, bei dem – wie der Name schon sagt – die Kontrolle abgegeben wird. Anstatt Methoden im eigenen Code aufzurufen, werden Methoden von anderem Code aufgerufen, der damit die Entscheidungsgewalt über den Kontrollfluss übernimmt. Wann dieser andere Code die Methoden aufrufen soll, kann über viele verschiedene Wege definiert werden: Bindings (ggf. mit Enclosures), Events [...]weiterlesen
gLite ist eine leichtgewichtige Grid-Middleware, die sämtliche Grid-Basisdienste und ein Framework für die Entwicklung von Grid-Anwendungen bietet. Die gLite Middleware wurde (Entwicklung endete April 2010) im Rahmen des EGEE-Projekts, basierend auf der LHC Computing Grid Software, entwickelt. gLite kann auch als Grid Middleware Stack betrachtet werden. Neben dem EGEE wird gLite auch im D-Grid verwendet. Andere Grid-Middlewares sind z.B. das Globus Toolkit [...]weiterlesen
Grid-Computing ist eine Form des verteilten Rechnens, bei der ein virtueller Supercomputer aus einem Cluster lose gekoppelter Computer erzeugt wird. Anders als bei physisch erstellten Supercomputern kann es zu einer hohen Heterogenität der Teilnehmer kommen. Eine wichtige Voraussetzung für eine saubere Funktionsweise ist die genaue Kenntnis des (Kommunikations-)Partners. Die dabei auftretende Problematik ist die erwähnte Heterogenität der Teilnehmer: unterschiedliche Anforderungen an die bekannten [...]weiterlesen
WebServices sind zustandslos (stateless), d.h. es werden keine Zustandsinformationen über einzelne Clients gespeichert. Jede Anfrage, die von einem Client gestellt wird, muss alle Informationen enthalten, um diese Anfrage zu verstehen und es dürfen keine weiteren Informationen auf dem Server, z.B. in Form von Session-Daten, für die Interpretation der Anfrage notwendig sein. Es weiß also nur der Client, an welcher Stelle [...]weiterlesen
“Architectural Constraints for Pervasive Adaptive Applications” ist der Titel meiner ersten wissenschaftlichen Veröffentlichung! Das Paper wurde auf der CAMPUS’10 angenommen, worüber ich mich natürlich sehr freue Am 10.06. bin ich in Amsterdam, um das Paper im Rahmen der DisCoTec’10 vorzustellen. Bei Interesse sende ich das Paper gerne zu, dafür einfach eine kurze Mail an mich.
REST (REpresentational State Transfer) ist eine Sammlung von Anforderungen an eine Client-Server-Architektur. Diese Sammlung beinhaltet z.B. Zustandslosigkeit (Server speichert keine Informationen über den Zustand der Clients) oder Caching (Clients cachen Informationen). Alle Anforderungen werden weiter unten behandelt. Eine ebenfalls enthaltene und wichtige Eigenschaft einer REST-Architektur ist die Einheitlichkeit der Schnittstellen. Daraus folgt, dass nicht eine beliebige Menge an unterschiedlichen Operationen vorhanden [...]weiterlesen